COVEREin Einblick hinter die Kulissen fremder Kulturen 


„Im Glashaus gefangen zwischen Welten“ bietet einen Einblick in das Leben von Migranten, die ihre Heimat verlassen haben, um im Exil einen neuen Lebensabschnitt zu beginnen. Am Beispiel der Jugend der in Deutschland lebenden Exil-Tamilen, zu denen er selbst gehörte, beschreibt der Autor Probleme und Hindernisse, die mögliche Gründe für eine verfehlte Integration sind.

Von der einen Kultur in die andere gestoßen und in ihren Gefühlen verletzt, wissen sie oft nicht, wie ihr weiterer Weg verlaufen soll. Der Blick hinter die Kulissen ermöglicht betroffenen Migranten eine andere Sichtweise auf die Dinge und zeigt mögliche Wege auf.

 

 

 

 

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"MAN SAGT, DASS BÜCHER EINE SEELE BESITZEN. IN DIESES WERK HABE ICH DIE SEELE MEINER KINDHEIT VERPACKT."

- DEVA -

Meinungen zum Buch

17.03.2016

Ich bin kein Mensch der viele Bücher liest. ABER, dieses Buch hat mich ganz tief in der Seele berührt. Ich danke dir für dieses Geschenk lieber Deva. Ich selbst bin vor Jahren aus einer Diktatur geflohen und wollte hier in Deutschland meine neue Heimat finden. Ich konnte alle Gefühle im Buch fühlen und empfehle dieses Buch vom ganzen Herzen weiter.

Said Shiripour Online Marketer, Rocket Empire GmbH

25.09.2012

Sehr geehrter Herr Manickavasagan, ihr Buch wurde hier mit großem Interesse gelesen. Es gewährt dem Leser einen Einblick in Ihre persönliche Erfahrungen zwischen tamilischem Kulturkreis und deutschem Umfeld. Trotz schwerer Schicksalsschläge haben Sie nicht aufgegeben und machen mit Ihrem eigenen Beispiel anderen mit ähnlichen Integrationsschwierigkeiten Mut, ihren eigenen Weg trotz Hindernissen zu gehen, ohne die kulturellen Wurzeln zu verleugnen. Sie geben ihnen wertvolle Ratschläge für ihre Integration in Deutschland. Das beeindruckt mich. Gerne werde ich den zuständigen Fachreferenten im Bundesamt für Migration und Flüchtlinge Ihr Buch empfehlen, damit sie über die Träger der MBE und der Frauenkurse die Beraterinnen und Berater bzw. Frauenkursleiterinnen darauf aufmerksam machen können. Vielen Dank für Ihr Engagement für eine gelingende Integration von Zuwanderinnen und Zuwanderern in Deutschland. Für Ihren weiteren Lebensweg wünsche ich Ihnen Glück und Erfolg.Mit freundlichen Grüßen

Gabriele Hauser, Bundesministerium des Innern

02. Nov 2015

Ich habe Ihr Buch gleich quergelesen und ihr autobiografisch-psychologisch tiefgründiges Buch scheint mir einen sehr interessanten Einblick nicht nur in die tamilische Kultur und Erziehung aus der Sicht von Heranwachsenden zu geben, sondern auch der deutschen Kultur einen interessanten Spiegel vorzuhalten.
Es ist ein sehr kluges Buch, dass sehr gut die Gefangenheit mehr oder weniger aller Menschen in tradierten Werten sowie den Ausbruch aus diesem engen Korsett in die ein oder andere Richtung beschreibt.

Zugegebener Maßen war mir nicht bewusst, dass die tamilische Erziehung – wie Sie es beschreiben – eher „kalt“ und hierarchisch ist. Vielleicht ist dieser „konservative“ Erziehungsstil eine der Ursache, weshalb „Respekt“ in vielen Kulturen oft ein ziemlich aufgeladener Begriff ist (und in manchen Debatten in vorgegebene oder tatsächlich „verletzte Würde“ und Aggression umschlägt.Vielleicht auch eine Ursache dafür, dass vieles „Distanzloses“ in der heutigen deutschen Kultur abgelehnt wird. 

Sie beschreiben auch sehr schön die zentrale Bedeutung des Sprachenlernens für die persönliche Weiterentwicklung und Integration sowie die Schwierigkeiten mehrere Kulturen in sich zu vereinen bis sich das eigenständige Individuum herausschält – alles sehr treffend beschrieben.

Herzlichen Glückwunsch zu Ihrem gelungenen Buch!

Dr.Wulf-Peter Schmidt

28. Jan 2016

Hallo Herr Manickavasagan,ich wollte mich ganz,ganz herzlich für das Buch bedanken. Ich hab mich sehr gefreut….
Ich muss gestehen…eigentlich bin ich keine Leseratte, weil viele Bücher doch sehr schwerfällig geschrieben sind. Ihr´s hingegen, obwohl es doch ein sehr komplexes und momentan aktuelles Thema ist, liest sich wie von allein. Es ist interessant das Ganze mal aus einer anderen Perspektive zu betrachten und nicht nur die Eine, die einem durch Medien etc. aufgedrängt wird. Naja wie auch immer- gutes Buch – Hut ab!

Lieben Gruß,
Josina

Josina

29. Jan 2014

Hallo Devakumaran,ich habe dein Buch heute zu Ende gelesen.Ich muss sagen, in deinem jungen Alter ein sehr erfolgreiches Buch. Bin echt sehr beeindruckt.Persönlich kann ich mich in dem Buch an vielen Stellen wieder finden und bin wirklich sehr gerührt. Ich würde dir ans Herz legen, dass du dieses Buch auch in Tamil veröffentlichst. Ich finde solche Bücher sollten auch unsere Elterngenerationen lesen.Gerade unsere Eltern müssen verstehen wie es uns in zwei Kulturen geht ….Weiterhin wünsch ich dir alles alles Gute für deine berufliche und persönliche Zukunft. Du kannst echt ein bedeutender Schriftsteller werden und falls du weiterhin solche Bücher veröffentlichst halt mich auf den laufenden.

Liebe Grüße Vithya

Vithya Kanthasamy

31. Okt 2013

Hallo Deva,ich hatte vor einigen Monaten mir dein Buch gekauft und hatte es eigentlich relativ schnell durch. Nun hab ich endlich die Zeit mal gefunden Dir meine Meinung zu schreiben:Also ich fand das Buch wirklich sehr hilfreich und war doch froh, dass es den meisten tamilischen Jugendlichen so geht wie mir….Außederdem finde ich es sehr mutig von dir, dass du sehr viel persönliches von dir preisgegeben hattest und aber dafür auf der anderen Seite Menschen Mut machst nicht aufzugeben, damit sie ihren Weg weitergehen im Leben!

Ich würde es vielen tamilischen Jugendlichen empfehlen!!!
Liebe Grüße

Anonym

14. Jun 2013

Guten Tag Herr Deva,ich fand die drei Tage mit ihnen echt cool und sie haben mir, denke ich, sehr geholfen.
Vielen Dank und bis Bald mal.

Anonym

25. Apr 2013

Hallo Deva,Es war ein sehr interessanter und netter Abend. Ich muss sagen, dein Vortrag hat mich zum überlegen gebracht. Ich wollte gerne mit dir über meine persönliche Situation sprechen, aber leider kam immer was dazwischen.Ich stecke schon seit Jahren in Konflikten mit der Familie. Ich hab meine persönlichen Interesse erstmal bei Seite gelegt und kümmer mich um meine Familie. Jedoch hat sich die Verantwortung seit letztem Jahr verstärkt und somit ist ein Zeitpunkt erreicht, wo ich meinen eigenen Weg einschlagen muss. Jedoch ist der Gewissenskonflikt zu groß.

Deine Lesung hat mir gezeigt, dass ich was ändern muss.
Viele Grüße

Anonym

19. Apr 2013

Sehr geehrter Herr Manickavasagan, ich habe Ihr Buch gelesen und war sehr mitgenommen, da 90% was in Ihrem Buch beschrieben wurde auch mir widerfahren ist sowie meinen tamilischen Freunden. Aber man muss Ihnen wirklich gratulieren dafür, dass Sie Ihre private Probleme zum Teil so offen darstellen. Das braucht jedemenge Mut und eine gewisse Überwindung für einen Tamilen. Nachdem ich es gelesen habe, gibt es auch mir einen kleinen Anstoß über meine Probleme offen reden zu müssen. Es hilft nicht nur die tamilische Jugend in Deutschland, sondern gibt auch der deutschen Bevölkerug ein Einblick in den “Häusern” ausländischer Familien, welche Ihre Frage auf eine verfehlte Integration und für die falchen Wege, die die ausländische Jugend aufgrund verletzter Psyche einschlagen, beantworten. Ich wünsche Ihnen viel Glück und Erfolg für Ihre weiteren Projekte.

Liebe Grüße,
Ihre sehr nette und ein wenig konservativ eingestellte junge Dame

Anonym

14. Apr 2013

Hallo Herr Manickavasagan, im Glashaus war berührend und zum Teil erschütternd, die Probleme der Kulturen zu erfahren (Ich war ein halbes Jahr in Sri Lanka und habe Singhalesen und Tamilen kennengelernt).Die Zerissenheit der Menschen gibt mir wieder eine Dankbarkeit hier in old Germany leben zu können mit allen Freiheiten und der Möglichkeit mein Gefühlsleben frei entfaltet leben zu können, auch für unsere Kinder.
Ich grüße Sie herzlich aus Ratingen

Doris Hartz

08. Sep 2012

Gutes Werk! Ich hoffe, dass viele junge Tamilen ihr Buch lesen und darüber nachdenken. Es wird ihnen bestimmt in den schwierigen Situationen helfen, in denen sich Tamilen und auch andere junge Migranten oft wiederfinden. Mir hätte es viel Kummer und Verzweiflung erspart.

Anonym

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Das Buch, der Inhalt

Wer bin ich wirklich?

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Wer bin ich wirklich? Diese Frage stellen sich manche Jugendliche und vermuten, die Antwort während ihres Wandelns zwischen den kulturellen Welten zu finden. Die wirkliche Antwort müssen sie jedoch direkt vor ihren Augen suchen, nämlich bei sich selbst! Wie ich bereits erläutert habe, befindet sich das Individuum eines tamilischen Kindes in den Fesseln der Kultur beziehungsweise der Gesellschaft. Durch diese Gefangenschaft gelingt es dem Kind nicht, sich selbst zu finden, da es die meiste Zeit gedanklich damit beschäftigt ist, wie es der Kultur gegenüber gerecht werden kann.

Sei es durch die Teilnahme an Feierlichkeiten, die Erfüllung bestimmter familiärer Pflichten, die Übernahme der Verantwortung für jüngere Geschwister oder die Erreichung eines bestimmten Berufsstandes, mit dem der junge Mensch den Namen seiner Familie in ein gutes Licht rückt…

Die zerbrochene Ehe

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Eine Ehe mit einer zerstörten Gefühlswelt kann auf Dauer nicht standhalten. In der Konstellation, dass überwiegend der Mann arbeiten geht und die Frau für den Haushalt und die Erziehung der Kinder zuständig ist, leidet die Beziehung zwischen den Ehepartnern massiv unter den Alltagsbelastungen. Der Raum für eine Aussprache hinsichtlich der Dinge, die einen stören, ist formell gegeben, wird aber von den Betroffenen oft nicht genutzt. Spätestens äußert sich die Frustration in Krisensituationen, wo beispielsweise ein Streit entsteht, der bis hin zu Handgreiflichkeiten des Mannes gegenüber der eigenen Frau und den Kindern führt. Das Beispiel meiner eigenen Familiengeschichte belegt die Tatsache, dass es einen kleinen Teil von Migrationsfrauen gibt, die nach jahrelanger Gewalt-Erfahrung die Konsequenz für ihr Leben ziehen und die Ehe unabhängig von der Meinung der Gesellschaft beenden…

Das Verleugnen der eigenen Identität

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Es gibt in der Gesellschaft auch die andere Art des Extrems, nämlich den Anteil, der jegliche Verbindung zu seiner Herkunft leugnet und alles daran setzt, sich mit dem westlichen System zu identifizieren.more Bestimmte Gebräuche, die in Verbindung mit der Herkunft stehen, werden strikt abgelehnt. Gründe für eine derart radikale Abwehr der eigenen Kultur könnten bestimmte negative Erfahrungen sein, die Betroffene seitens der Gesellschaft in der Vergangenheit gemacht haben. Unverarbeitete Verletzungen aus bestimmten Bereichen bewirken, dass sich im Laufe der Zeit eine gewisse Abneigung gegenüber dem Widerfahrenen entwickelt.

Die Intention darin ist der eigene Schutzmechanismus, den manche aufbauen, um in der Zukunft nicht ein weiteres Mal verletzt zu werden…

Mehr zum Autor des Buches

youtube

 

Videorezension von Angelika Schneider

About Deva 
Manickavasagan


Geboren 1987 und aufgewachsen in Ratingen mit srilankischen Wurzeln, verbrachte ich meine Jugend bis zum 19. Lebensjahr noch zu Hause. Mit meinem Auszug begann ich eine Reise durchs Leben und der Suche nach meiner Identität.

Nach und nach begann ich, das komplette tamilische Gesellschaftssystem, in dem ichzuhause in der Welt meiner Eltern aufwuchs, zu hinterfragen. Ich begann, den integrierten „Chip“, den ich aus seinem Zuhause mitnahm, neu zu programmieren. Im Austausch mit vielen Jugendlichen bei unterschiedlichen kulturellen Feierlichkeiten und Vereinen gelang es mir endlich, die verborgene Gedanken- und Gefühlswelt, die sonst keiner kennt – außer die Jugendlichen selbst und deren Freundeskreis – im Buch: „Im Glashaus gefangen zwischen Welten“ zu offenbaren. 

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